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Der Durchbruch ist gemacht

Im Januar 2015 wurde mit der Flutung der Verbindung des Karl-Heine-Kanals mit dem Lindenau Hafen begonnen. Im Juli 2015 wurde das neu geschaffene Areal feierlich eröffnet. Ich wollte immer schon mal hin, um mir anschauen was man dort geschaffen hat. Irgendwie kam es dann er im April 2016 dazu.

Anlässlich der Flutung hatte ich seiner Zeit einen kleinen Beitrag gleichen Titels geschrieben: Am Lindenauer Hafen, Januar 2015.

Es war so ziemlich der erste sommerliche Tag des Jahres und so war eine Menge los dort an diesem sehr interessanten Fleck in Leipzig. Einmal mehr wurde mir wieder so richtig bewusst, wie reich man doch in Leipzig an wunderbaren Möglichkeiten der Freizeitgestaltung ist!

Doch nun zu meinem Rundgang um den Hafen und ein ganzes Stück den Karl-Heine-Kanal entlang. Aus alter Gewohnheit habe ich in der Plautstraße geparkt und dort die kleine Exkursion begonnen. Natürlich habe ich auch wieder diese beiden alten Gemäuer am Nordende des Hafens abgelichtet. Denn auch dieses Gesicht des Hafens gibt es noch. Vielleicht ändert sich das ja mal, wenn dann auch noch die 75 Meter hin zum Saale-Leipzig-Kanal durchbrochen sind. An der 75 m langen Verbindung zum Elster-Saale-Kanal soll lt. Wikipedia ab 2018 gearbeitet werden.

Das Nordende des Hafens ist kaum erschlossen, und auch umzäunt. Es gibt ein paar wilde Wege, die sich Unentwegte gebahnt haben und der eine oder andere Radfahrer suchte auch verzweifelt nach einer Umrundungsmöglichkeit.

Ich weiß auch nicht, warum das immer so geplant wird, aber der durchschnittliche Freizeitradler bevorzugt in der Regel Rundwege und will nicht von A nach B. Was soll er/sie denn auch in B? Sein Auto steht in A... Naja, vielleicht dringt auch diese Aspekt irgendwann noch in die Planungen vor.

Gut, nachdem das Dickicht durchkämpft war, gelangte ich auf asphaltierte und großzügige Wege, die nicht nur zum Spazieren, sondern auch zum Radeln und Skaten einladen. Ein paar Segway-Stehroller habe ich auch gesehen.

Und viele, viele Paddler. Richtig schön, fast wie Urlaub!

Einen kleinen Turm hat man auch gebaut. "Bester Blick auf ein neues Stück Leipzig" steht drauf. Aber schon die nur für große gewachsene Menschen gemachten Treppen (wer denkt sich nur solch einen Blödsinn aus?) lassen schon erahnen, dass man gar nicht so viele Leute da oben haben will. Denn der Blick ist - sagen wir es einmal freundlich - eher mäßig... Denn ich bin hochgekraxelt und ich war enttäuscht...

Nun gut, schnell verdaut die Enttäuschung und weiter des schönen Weges, denn auch der alte Teil des Karl-Heine-Kanals ist sehenswert. Viele Brücken überspannen ihn. Wer aber nun denkt, dass man ja schnell mal über die Brücken auf die andere Seite gelangt und so wieder zurückkommt, hat falsch gedacht. Ich musste bis zur Brücke Engertstraße, erst dort konnte auch die Seiten wechseln. Auf der anderen Seite ging es zunächst leider auch nicht am Kanal lang, sondern durch die Straße und Nebenstraßen bis ich dann wieder in der Saalfelder Straße einen Zugang fand. Könnte man auch irgendwie gastfreundlicher gestalten...

Auch überwunden, auch die vielen hundert Meter unerquickliches Kopfsteinpflaster. Schließlich gelangte ich wieder zum Lindenauer Hafen, wechselte erneut die Seiten. Am Nordende ging es leider auch nicht am Wasser längst. Straßen laufen hatte ich keine Lust, dafür entdeckte ich im Dickicht ein verlassenes Bahngleis, das mir als Pfad zurück zum Auto diente. Plötzlich stand ich jedoch mitten im Museumsbahnhof. :D

Ob nun die Leute dort angesichts des plötzlich aus dem Gestrüpp erscheinenden Menschen erstaunter guckten als ich, weiß ich nicht. Schlussendlich habe ich dann aber doch zum Auto gefunden und so endet mein kleiner Bericht von einem schönen Spaziergang am Lindenauer Hafen an dieser Stelle.


Links im Internet zum Beitrag

Am Kanal 28

Am Kanal 28 ist ein Café am Karl-Heine-Kanal.

 

Bootsverleih am Kanal

Bootsverleih & Kanutouren am Kanal 28.

Wegweiser

Annäherungsadresse: Lützner Straße, Leipzig

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Über den Autor
Thomas Braun
Autor: Thomas BraunWebsite: www.braun-immowert.deE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sachverständiger für Immobilien-Wertermittlung
Profession
Der gebürtiger Essener lebt seit vielen Jahren in der Region Leipzig und hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Der gelernte Industriekaufman hat zudem Betriebswirtschaft studiert und ist heute als Sachverständiger für Immobilienbewertung bundesweit tätig. Der passionierte Fotograf liebt die Natur und ist dementsprechend in der Region unterwegs.