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Der Zoo wächst und gedeiht - eine kleine persönliche Bestandsaufnahme

Es ist schon eine Weile her, dass ich den Leipziger Zoo besucht habe. Zwei Jahre sind bestimmt ins Land gezogen und so war ich gespannt, was sich in der Zeit alles getan hat. Viel hat sich getan, das steht fest und es tut sich noch immer viel, auch das steht fest, denn an allen Ecken und Enden wird gebaut.

Um Missverständnissen gleich zu Beginn zu begegnen: da der Zoo Leipzig die kommerzielle Verwendung von Bildern untersagt, die im Zoo entstanden sind, habe ich um Erlaubnis für die Veröffentlichung hier in diesem Blog gebeten. Ich freue mich sehr, dass man mir diese Erlaubnis erteilt hat. Mehr noch, der Zoo ist mir freundlicherweise für die Herstellung dieser Fotos und dieses Berichtes mit dem Eintrittspreis für mich entgegen gekommen. Auch darüber habe ich mich sehr gefreut. Den Eintrittspreis für das Model und auch die Parkgebühren habe ich hingegen voll entrichtet, das konnte der Zoo nicht übernehmen. Nun gut man muss sicherlich überall sparen. Ist aber auch ok so.

Ich habe zunächst allein den Rundgang angetreten, um mich in Ruhe den Umfeldaufnahmen widmen zu können. Julia, das Model, das Sie auf einigen der Bilder sehen können, kam dann etwas später hinzu.

Schon kurz hinter dem Eingang war ich mitten im Baugeschehen, denn der mir vertraute Weg geradeaus am Aquarium und meinen heißgeliebten Pinguinen vorbei, war mit einem Bauzaun abgesperrt. Macht nix, ich bin flexibel. :) Die Beschilderung im Zoo ist hervorragend, so dass auch ein "Orientierungstalent" wie ich, sich sehr gut zurechtfinden und dem Rundweg folgen kann.

Mit größter Spannung erreichte ich dann das Gondwanaland. Ich hatte schon einiges gelesen, aber noch keine rechte Vorstellung. Vor allem hatte ich keine Vorstellung, wie riesig das Areal geworden ist. Es erwartete mich eine große, sehr schön und liebevoll gestaltete Tropenwelt. Mit entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit, was meine Spiegelreflexkamera dann auch gleich mit Dienstverweigerung in Form nachhaltige beschlagener Frontlinse quittierte... :)

Der Fotograf ist wie gesagt flexibel und zückt das Smartphone. Besser auf etwas Qualität verzichten, als auf Bilder überhaupt verzichten. Irgendwo in der Galerie oben habe ich das auch dokumentiert. Seien Sie bei Ihrem Besuch und Ihrer Fotopirsch durch's Gondwanaland also schlauer als ich und sorgen Sie vor. Oder warten Sie halt, bis die Linsen auf Temperatur gekommen sind und das Kondenswasser wieder verdunstet ist. Davon mal angesehen hat das Gondwanaland meine Erwartungen also nicht nur erfüllt sondern weit übertroffen. Wirklich toll, was man hier geschaffen hat.

Raus aus dem Gondwanaland, vorbei am nun sehr geräumigen Elefantengehege, mit Elefanten, die deutlich glücklicher wirken als im vorherigen Gehege. Hinein ins Pongoland. Das kannte ich schon, bin aber trotzdem immer gern dort, weil es Spaß macht, den Schimpansen, Orang-Utans und Gorillas beim Spiel zuzuschauen. Auch diese Gehege sind - wie viele andere neugeschaffene Areale im Leipziger Zoo auch - überaus großzügig angelegt. Zwar sind die Tiere natürlich im Gegensatz zur Natur immer noch sehr beschränkt in ihrem Aktionsradius, aber ich denke es ist hier ein wirklich guter Kompromiss gefunden worden.

Die großzügigen Gehege haben aber natürlich auch einen Nachteil. Denn je mehr Platz die Tiere haben, desto mehr Möglichkeiten haben sie auch, sich zu verstecken... :) So kommt man an reichlich Gehegen vorbei, in denen man zwar kräftige und ansehnliche Bepflanzung und Gestaltung bestaunen kann, in denen Tiere aber eher Fehlanzeige zu sein scheinen. Zumindest weiß man, dank der gelungenen Beschilderung und Information, was sich dort im Grün oder hinter Felsen irgendwo versteckt. Ich will das gar nicht kritisieren, ich finde das für die Tiere gut und wer sie sehen will, der warte bitteschön, irgendwann kommen sie sicher raus.

Sehr gelungen ist in meinen Augen auch die Savanne, mit ihren vielen Tierarten, die sich hier tummeln. Giraffen, Zebras, Antilopen usw. alles da, fehlen eigentlich zur Vervollständigung der Optik nur die Löwen, um das Bild komplett zu machen. Naheliegend jedoch, dass die Raubtiere eigene Gehege haben. Ebenso großzügig angelegte im Übrigen.

Die Bärenburg war Baustelle, ich bin gespannt, was dort entstehen wird. Aber auch so erwarten Sie viele Überraschungen im Leipziger Zoo. Es ist wirklich ein sehr schönes, interessantes und spannendes Areal mitten in der Großstadt. Der Eintrittspreis erscheint zunächst recht happig, aber was dem Besucher geboten wird, ist den Betrag allemal wert. Und der Zoo wird angenommen, sowohl von den Leipzigern als auch von Touristen. Selbst an diesem Dienstagmorgen außerhalb der Ferienzeit waren reichlich Besucher im Leipziger Zoo. Trotz der umfangreichen Baumaßnahmen, die Sie jedoch vom Besuch nicht abhalten sollten. Es lohnt sich, auch jetzt im Herbst!

Den Abschluss meines Besuches bildeten dann die Aufnahmen mit Julia, die sich freundlicherweise als Model zur Verfügung gestellt hat. Wir haben hierfür noch einmal verschiedene Stationen im Leipziger Zoo angesteuert und ich denke, es sind auch hierbei sehr schöne und stimmungsvolle Bilder entstanden. An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an das wunderbare Model!

Ich bin sicher, dass ich dem Zoo im nächsten Jahr wieder einen Besuch abstatten werde, wahrscheinlich werde ich dann auch wieder hier darüber berichten. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, was dann wieder neues entstanden ist.


Links im Internet zum Beitrag

Zoo Leipzig

Zoo Leipzig - Der Natur auf der Spur. Das ist das Motto und dem wird auch sehr strikt gefolgt. Hinter dem Zoo Leipzig steht ein einmaliges Konzept: artgerechte Tierhaltung, Artenschutz, Bildung und spannende Entdeckertouren werden vereint.

Wegweiser


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Über den Autor
Thomas Braun
Autor: Thomas BraunWebsite: www.braun-immowert.deE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sachverständiger für Immobilien-Wertermittlung
Profession
Der gebürtiger Essener lebt seit vielen Jahren in der Region Leipzig und hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Der gelernte Industriekaufman hat zudem Betriebswirtschaft studiert und ist heute als Sachverständiger für Immobilienbewertung bundesweit tätig. Der passionierte Fotograf liebt die Natur und ist dementsprechend in der Region unterwegs.