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Der Volkspark in Kleinzschocher und die Taborkirche

Wenn ich einen Termin habe und nicht genau weiß, wo ich hin muss bin ich in aller Regel sehr zeitig da. So auch an dem Tag als ich das Atelier von Franziska Kilger besucht habe. Eine ganz Stunde hatte ich Zeit, ja wirklich sehr zeitig... Diese galt es nun mit etwas Sinnvollem zu füllen, da mir im Auto rumsitzen und warten schlicht zu langweilig ist. Also bin ich ein wenig herumgefahren und habe geschaut, ob sich in der Nähe nicht etwas Fotografierenswertes findet.

Ich brauchte nicht weit zu fahren, denn schon nach wenigen Minuten fielen mir die sehr interessant wirkenden Türme einer Kirche ins Auge. Keine Frage, hin zur Kirche, die Kamera war ja an Bord. Nach kurzen Verirrungen (mal wieder...) fand ich sie denn auch die Kirche, die Taborkirche, um sie auch gleich beim richtigen Namen zu nennen.

Ein sehr schönes und auch sehr großes Bauwerk. Und ein interessantes obendrein. Leider sieht man aber auch sehr schnell, dass die Kirche schon deutlich bessere Zeiten erlebt hat. Zumindest was ihr Äußeres angeht, gibt es eine ganze Menge zu tun. Die Türen waren verschlossen, ich konnte also keinen Blick hineinwerfen.

Dafür entdekte ich aber in unmittelbarer Nähe einen weiteren mir bis dahin unbekannten Park in Leipzig. Den Volkspark Kleinzschocher. Es war immer noch reichlich Zeit, also habe ich mich aufgemacht, den Park zu erkunden. Es war so ein herrlicher sonniger Tag, das satte Grün in dem schön angelegten und gepflegten Park taten der Seele so richtig gut.

Insbesondere auch die vielen alten und sehr schönen Bäumen haben mich sehr begeistert. Ich fühle mich ja sehr hingezogen zu Bäumen, warum auch immer... In meinem Bilder tauchen sie auch immer wieder auf.

Nun noch einige weitere Informationen, die ich im Web zu Park und Kirche gefunden habe.

Volkspark Kleinzschocher

Der Volkspark Kleinzschocher in Leipzig ist sehr abwechselungsreich. So gibt es streng geometrisch angeordnete Bereiche mit dem Rosen-Parterre und dem Stauden-Rondell, genauso gut aber auch den des ehemaligen Schlossparks des Gutes Kleinzschocher, der einst im englischen Stil angelegt wurde. Hier finden sich wunderbare, sehr wertvolle und uralte Bäume. Ein Trompetenbaum, ein Ginko und eine sehr hohe Eiche um nur einige zu nennen.

Der Ginko hat eine eigene Tafel auf der steht geschrieben, dass er wegen seiner außerordentlichen Größe und Schönheit als Naturdenkmal unter Schutz gestellt wurde. Er ist 19 Meter hoch, hat einen Stammumfang von 260 cm und die Krone misst 12 Meter im Durchmesser.

Weite Wiesenflächen, Sportplätze usw. gehören ebenfalls zu dem ziemlich großen Park im westlichen Herzen Leipzigs.

Taborkirche

Die Taborkirche wurde zwischen 1902-1904 nach dem Entwurf des Leipziger Architekten Arwed Rossbach im Stile einer neoromanischen, dreischiffigen Basilika mit einer monumentalen, 52m hohen Doppelturmanlage erbaut. Der Architekt verstarb jedoch noch im Jahr der Grundsteinlegung 1902, sodass der zweite Oberbauleiter Architekt Richard Lucht das Bauvorhaben allein zu Ende brachte.

Zuvor stand auf dem heutigen Kirchvorplatz die alte Dorfkirche von Kleinzschocher. Diese wurde auf einem Grauwackehügel als Chorturmkirche errichtet. An dieser Stelle befand sich lange zuvor bereits eine slawische Kultstätte. Aufgrund der rasch wachsenden Bevölkerungszahlen im Rahmen der Industrialisierung um die Jahrhundertwende wurde die alte Dorfkirche jedoch bald zu klein, und es regte sich in der Gemeinde der Gedanke eines Kirchenneubaus. Erst nach Fertigstellung und Weihe des Neubaues wurde die alte Kirche 1905 abgerissen.


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