Offcanvas Section

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Palmen mitten in der Stadt?

Einst war das Areal des heutigen Parks am Westufer der Elster-Pleißen-Aue Bestandteil des Leipziger Auenwaldes. Nachdem im Jahr 1893 im Nordteil des späteren Parks anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Leipziger Gärtner-Vereins die Internationale Gartenbauausstellung stattfand, wurde ein Wettbewerb zur Schaffung eines Palmengartens nach Vorbild des Frankfurter Palmengartens ausgeschrieben. Der Wettbewerb wurde von dem Frankfurter Gartentechniker Eduard May gewonnen. Der Lindenauer Gärtnereibesitzer Otto Moßdorf, der bereits das Gelände der Gartenbauausstellung gestaltet und im Wettbewerb den zweiten Platz belegt hatte, wurde anschließend mit der Umsetzung des Siegerentwurfs beauftragt. Zur Realisierung des Projekts wurde 1896 eine Aktiengesellschaft gegründet, die das Hauptgelände von der Stadt pachtete und den südöstlich gelegenen Ritterwerder – den späteren Klingerhain – kaufte. - Soweit berichtet die Wikipedia.

Und auf der Seite der Stadt Leipzig findet sich noch, dass das Kernstück des Palmengartens das Gesellschaftshaus mit einem angeschlossenen Palmenhaus der Architekten Schmidt und Johlige bildete. Der gusseiserne Pavillon, der noch heute am Ufer des Teiches steht, wurde anlässlich der Sächsischen-Thüringischen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung von 1897 im König-Albert-Park aufgestellt und gelangte nach Beendigung der Ausstellung in den Palmengarten. In den Jahre 1938/1939 wurden die Gebäude des Palmengarten jedoch wieder abgreissen. Heute stehen im ehemalige Palmengarten eine Vielzahl dendrologisch wertvoller und besonderer Gehölze. Diese stammen zu großen Teilen aus einer vor vielen Jahren in Liebertwolkwitz gelegenen Baumschule des Botanischen Gartens.


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