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Denkmal, Mahnmal und kolassaler Tempel

Leipzig hat viele Wahrzeichen. Das Völkerschlachtdenkmal ist sicher eines der ersten an das man denkt, denkt man an die Stadt der friedlichen Revolution von 1989. Das Völkerschlachtdenkmal ist ein Mahnmal für die erste große Massenschlacht der Menschheitsgeschichte. Auf den Schlachtfeldern um Leipzig standen sich in einem Oktober des Jahres 1813 über eine halbe Million Soldaten aus Europa gegenüber. Hier kämpften Österreich, Preußen, Russland und Schweden gegen die Truppen Napoleons und fügten Ihnen eine Niederlage zu. Mehr als 120.000 Menschen haben während der blutigen Kämpfe oder danach durch Hunger und Seuchen ihr Leben verloren.

Das Völkerschlachtdenkmal ist 91 Meter hoch und steht an einem Brennpunkt des damaligen Kampfgeschehens. Es steht in unmittelbarer Nähe des Kommandostandes Napoleons inmitten des Schlachtfeldes. Vom Fuß des Sockels bis zur Aussichtsplattform auf der Spitze sind es 500 Stufen, die größtenteils in engen Wendeln nach oben gehen. Später wurden zwei Personenaufzüge ergänzt, die bis zur mittleren Aussichtsplattform in 57 Metern Höhe führen.

Das Mahnmal wurde aus Granitporphyr erbaut, zumindest in den sichtbaren Teilen, das Material dazu kam aus einem Steinbruch im nahem Beucha, das heute zur Stadt Brandis gehört. Der gesamte Komplex des Denkmals erstreckt sich über vier Hektar und mit dem Forum 1813 bietet es spektakuläre Einblicke in das Geschehen der Völkerschlacht. Interessant ist auch die Anlage des vor dem imposanten Bau gelegenen großen Wasserbeckens, dem See der Tränen. Das Denkmal als ein symbolisches Grabmal spiegelt sich im Wasser, so dass ein Kreuz entsteht.

Doch neben allem Mahnen und Gedenken geht das Leben auch weiter und so wird das schöne Areal heute vielseitig genutzt. Insbesondere finden hier auch Konzerte statt, aber auch Sportveranstaltungen wie zum Beispiel der Treppenlauf. Manche Spaßveranstaltung, die auf dem See der Tränen stattfand, fand dabei jedoch auch geteiltes Echo.

Man kann natürlich auch hinauf auf das Völkerschlachtdenkmal und für diesen Bericht haben wir den Aufstieg auch in Angriff genommen. Wenn schon denn schon...

Der Eintrittspreis ist mit € 6,00 pro Person recht happig, will man nur einfach mal hinauf, die Aussicht genießen und ein paar Fotos schießen! Dazu kommt ein weiterer Euro pro Person, wenn man sich einen Teil der vielen Treppen ersparen möchte. Wir wollten das volle Erlebnis und haben uns die zwei Euro gespart. Die letzten Meter muss man sich ohnehin durch das überaus enge gewendelte Treppenhaus noch oben zwingen. Hat man diese Hürden genommen, wird man ganz oben mit einem herrlichen Blick über die Stadt Leipzig belohnt!

Mein Fazit: bist Du in Leipzig zu Besuch, musst Du zum Völkerschlechtdenkmal! Die ganze Anlage und natürlich auch der imposante Bau selber sind einen überaus interessanter Teil deutscher Geschichte.

Quellen: Förderverein Völkerschlachtdenkmal e.V., Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Leipzig-Lese, Wikipedia

Last but not least möchte ich mich an dieser Stelle noch ausdrücklich bei Franzi bedanken, die mit mir zusammen alle Treppen bis ganz nach oben erklommen hat. Mit gegenseitiger mentaler Stützung haben wir es hinauf sowie auch hinunter geschafft, in den sehr(!) engen Gängen und über die schier endlosen Wendeltreppen mit überaus engem Radius.


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