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Es hat sich viel getan…

Ja, wirklich sehr viel, seit meinem letzten Besuch an der Schladitzer Bucht! Ein richtiges Ferien- und Freizeitparadies ist dort entstanden. Camp David hat man es getauft. Ich persönlich verbinde mit dem großen Namen etwas ganz anderes als Ferien und Freizeit, aber das nur am Rande. Man wird sich bei der Namensgebung sicher etwas gedacht haben.

Und der Name tut auch nicht viel zur Sache, angesichts das großen Freizeitangebotes, dass den Gast hier erwartet. Ich war an einem herrlich sonnigen Winterfreitagnachmittag dort, also war natürlich nicht viel los, aber schon die Anlagen an sich lassen erahnen, was hier im Sommer los ist und machbar ist. Und die an verschiedenen Stellen aufgestellten Übersichtstafel zeigen es auch

  • Beachclub
  • Kiteschule
  • Surfschule
  • Segelschule
  • Verleihstation
  • Beachsportanlage
  • Eventfläche "el mar"
  • Bar & Freisitz
  • Restaurant Levante
  • Bistro de la Playa
  • eine Badebucht
  • Wakeboardanlage
  • Rauch- und Freitauchschule
  • Bistro Seeblick
  • Fitness Parcours
  • Bike-Cross-Strecke

Um es mal salopp zu formulieren...: der helle Wahnsinn! Also ich für meinen Teil habe einen Besuch (mindestens einen) im Frühjahr/Sommer schon dick im Kalender stehen. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich das auch einmal anzuschauen! Und wer gleich länger bleiben möchte, es gibt Caravanstellplätze, Bungalows, eine Art Tipis usw. im ebenso großzügig und freundlich angelegten Übernachtungsbereich!

Auch abseits dieses fantastischen Camp David lohnt ein Besuch des Schladitzer Sees. Das Camp nimmt nur einen kleinen Teil des Uferbereiches ein, der große Rest besticht durch schöne und ruhige Natur, die zum Spazierengehen oder zum Radfahren einlädt. Oder einfach nur dazu entspannt am Ufer zu chillen und die Ruhe des herrlichen Sees zu genießen.

Die Webseite des Leipziger Neuseenlandes fasst es schön zusammen, was Sie am Schladitzer See erwarten dürfen: "Zahlreiche Angebote locken am Schladitzer See im nördlichen Leipziger Neuseenland. Am bewachten Strand können Familien mit Kindern sicher baden und vom Alltag entspannen und Sportbegeisterte können sich im Wassersportzentrum betätigen. Am Haynaer Strand soll mit dem Biedermeierstrand ein Stück Geschichte lebendig gemacht werden und die Rad- und Wanderwege laden dazu ein, die Umgebung zu entdecken."

Der See ist im Übrigen auch eines der zahlreichen Tagebaurestlöcher, die im Rahmen der Rekultivierung, ganz wesentlicher Bestandteil der Einmaligkeit der Region Leipzig sind. Der Schladitzer See ist das Tagebaurestloch des ehemaligen Braunkohletagebaus Breitenfeld. Nach der Flutung im Jahre 2012 hat er eine Wasserfläche von etwa 220 Hektar. Die Kohleförderung im Tagebau Breitenfeld begann 1986. Der Erschließung fiel 1986 der Ort Lössen zum Opfer. Von 1989 bis 1991 wurde die Gemeinde Schladitz, nach der der See benannt ist, geräumt und abgerissen. Nach 1990 verschlechterte sich der Absatz der Rohbraunkohle und Braunkohlenprodukte so stark, dass verschiedene nunmehr unrentable Tagebaue stillgelegt wurden. Der ehemalige Ort Schladitz blieb dadurch vom Abbau unberührt. Planungen, die eine Ausweitung des Tagebaus Breitenfeld bis an den nördlichen Stadtrand von Leipzig sowie die Verlegung der Autobahn 14 vorsahen, wurden nicht mehr realisiert. Und der Verfasser dieses Beitrags findet das auch gut so!


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